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Besuch der Ferdinandshöhe

 

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Ein Bericht von Karl Heinz Kralowetz

 

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Die Ferdinandshöhe in Aussig an der Elbe, Foto K.H. Kralowetz Mai 2004
Blick zum Turm

  

Es mussten über 70 Jahre vergehen, bis ich zum ersten Mal den Turm der Ferdinandshöhe besteigen durfte. Es war sogar möglich, mit dem Auto bis zum dem Gebäude zu fahren. Wenn auch noch alles recht provisorisch war, der Parkplatzes war ein vom Regen aufgeweichter Lehmboden, die Abzäunungen  nur provisorisch markiert.

  

Umbau der Gastwirtschaft auf der Ferdinandshöhe in Aussig,  Foto K.H. Kralowetz 10. 10. 2004
Die Gaststätte während der Renovierung

 

Der Eingang zum Turm des Gebäudes war aber sehr ordentlich. Innen war ein Tisch mit Prospekten in tschechischer Sprache. Ein älterer Herr kam und begrüßte mich auf tschechisch. Ich sagte ihm, dass ich leider nicht tschechisch verstehe. Er nahm einen Stempel drückte diesen auf einen in tschechischer Sprache verfassten Beschreibung und gab mir zu verstehen, ich solle nach oben gehen. Ich wollte noch ein Geld loswerden, aber er winkte ab. Ich nahm darauf an, dass man erst nachher bezahlen müsse. So begab ich mich auf den Weg nach oben. Die Treppen habe ich leider nicht gezählt, aber es waren viele, baulich alles in bester Qualität, die Wände weiß gestrichen, die Geländer lackiert. 

 

Blick von der Ferdinandshöhe zur Stadtkirche von Aussig an der Elbe, Foto K.H. Kralowetz, 10.10. 2004
Die Stadtkirche von Aussig an der Elbe

 

Oben angekommen musste ich erst die Fensterscheiben etwas abtrocknen, denn sie waren stark beschlagen. Aber dann konnte ich in alle Richtungen meine Fotos machen. Leider konnte man die Fenster nicht öffnen und so wurden die Bilder leider nicht sehr gut. Aber für mich war wichtig, einmal in meinem Leben auf den Turm der Ferdinandshöhe gewesen zu sein.

 

Blick von der Ferdinandshöhe auf die Elbebrücken und den Marienberg von Aussig, Foto K.H. Kralowetz 10. 10. 2004 Die Elbebrücken und der Marienberg

    

Nach meinen Abstieg versuchte ich den Herren am Eingang noch ein Trinkgeld zu geben, aber er lehnte es energisch ab und sagte "tschau". Ich weis heute nicht, ob es meinen Eltern möglich war den Turm  damals zu besteigen, aber aus vielen Erzählungen wusste ich, das  zur damaligen Zeit viele geselligen Veranstaltungen stattgefunden haben.

         

Zentrum von Aussig an der Elbe,  Foto K.H. Kralowetz 10. 10. 2004
Aussig Zentrum, heute

 

Stempel von der Ferdinandshöhe in Aussig an der Elbe, Ústí nad Labem

 

Blick von der Ferdinandshöhe Richtung Burg Schreckenstein, Foto K.H. Kralwoetz 10.10.2004 Die Elbe und der Schreckenstein

 

Aber für die jüngere Generation ist es auch möglich die Ferdinandshöhe zu Fuß zu erreichen. Ich machte diesen Aufstieg schon einmal im Mai, leider war  eine Besteigung des Turmes damals  noch nicht möglich.

     

Eine Beschilderung für die Fahrt mit dem Auto oder auch für den Fußweg fehlen noch.

     

Obwohl die Ferdinandshöhe von Deutschen Bürgern erbaut, fehlt an der Wand im Eingang des Turmes, eine deutsche Beschreibung.

         

Für den Fremdenverkehr ist Aussig noch lange nicht geeignet, aber es sind wegen seiner herrlichen Umgebung Ansätze vorhanden, ein solcher Ort zu werden. Vom Magistrat wäre der Wille vorhanden, aber bei den Einwohnern dieser Stadt fehlt noch jegliches Interesse.

         

Vielen Dank den früheren  Primator Ing. Miroslav Pátek, den früheren Viceprimator Ing. Miroslav Harziník, den jetzigen Primator Mgr. Petr Gandalovič und Viceprimator Mgr. Jan Kubata welche dieses Projekt vorangetrieben haben, um das alte Wahrzeichen von Aussig an der Elbe - Ústí nad Labem wieder in alten Glanz entstehen zu lassen.

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Herr Petr Vorliček, Aussig a. E. - Ústí n. L. fotografierte den Baufortschritt.

   

Ein Foto von Petr Vorliek, Ústí nad Labem - Aussig a.E.

 

Ein Foto von Petr Vorliek, Ústí nad Labem - Aussig a.E.

                                                                                                                                                                        27. 3. 2005

 

                                                   2. 10. 2005

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