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Geschichtliches über unsere Stadt Aussig an der Elbe - Ústí nad Labem

 

Mit der Verleugnung der ehemals deutschen Ortsnamen in Böhmen, kann man die jahrhundertealte deutsche Vergangenheit dieser Städte und Dörfer nicht auslöschen, aber man kann sich selbst belügen.

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Viele Jahrzehnte wurde es verschwiegen, dass die jetzige Stadt Ústí nad Labem (Aussig an der Elbe) bis zum Jahr 1945, achtzigtausend (93%) deutsche Einwohner hatte.

Laut Volkszählung von 1880 gab es im Aussiger Bezirk 35.668 Deutsche und 696 Tschechen.

Die Deutschen in Aussig erhielten schon in den Jahren 1173 bis 1178 jene Rechte, die es ihnen erlaubten nach ihren eigenen Gesetzen und Bräuchen - also nach deutschen Rechte - zu leben.
Die Ansicht, dass auch unsere Stadt Aussig gleich nach ihrer Einnahme durch die Hussiten und in der Zeit ihres Wiederaufbaues slawisiert wurde, ist nicht richtig. Beweis dafür ist das Aussiger Stadtbuch vom Jahre 1438, das lateinisch und deutsch geführt ist. Die erste tschechische Eintragung stammt aus dem Jahre 1474. Aber auch in der Zeit, wo auf Grund von Sprachenverordnungen das Tschechische als Amtsprache erscheint, begegnen uns deutsche Eintragungen, die es bezeugen, dass das Deutschtum hier niemals ausgestorben war. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde auch Aussig wieder völlig deutsch, wie es vor den Hussitenkriegen gewesen war.
Das Buch von Prof. F. J. Umlauft "Geschichte der deutschen Stadt Aussig" vom Jahr 1960 gibt hier einen guter Überblick.

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Wer seine Vergangenheit verleugnet, verleugnet sich selbst.

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Die Stadt München hat schon bald nach dem Krieg, die Patenschaft über die Vertriebenen der Stadt Aussig übernommen.

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Lügen, auch noch so oft wiederholt, werden nie zur Wahrheit.

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