Arnsdorf

Zum heutigen Arnsdorf
 

Kirche von Arnsdorf

Bis in die Zeiten des Dreißigjährigen Krieges hatte Arnsdorf eine eigene Pfarrei, die am oberen Ende des Dorfes lag. Seit 1652 gehört die "Kommendatkirche" Arnsdorf zur Pfarre Gartitz. In der Kirche zu Arnsdorf sieht man an der Südwand noch einen Grabstein, der an eine Tochter Elisabeth des Leopold Kölbel von Geysing auf Gatschken erinnert, die 1584 gestorben ist und in Arnsdorf begraben wurde.
1654 hatte Arnsdorf 22 Häuser (18 Bauern, 4 Gärtner). 1787 41 Nummern. An Stelle der alten Schule (Haus Nr. 20) wurde 1864 die neue unterhalb der Kirche erbaut. Zwischen Deutsch-Kahn und Arnsdorf liegt die Arnsdorfer Windmühle, von der man heute nur noch wenige Mauerreste sieht. Sie wurde 1845 von einem gewissen Josef Schleitner erbaut und war bis in die siebziger Jahre des 19. Jahrhunderts in Betrieb.
Die alte Schenke befand sich im Hause Nr. 14, wo heute noch der alte hölzerne Tanzsaal gezeigt wird. Im Dorfe Arnsdorf stehen auch noch einige alte Linden, von denen die beim Gasthause Löbel eine der ältesten ist.
Das Kriegerdenkmal oberhalb der Kirche, ein Werk des Bildhauers Ullrich aus Aussig, wurde 1923 errichtet.

Dr. Franz Josef Umlauft, Studienrat, Aussig - Schrifttum: B. XVIII. 47ff. Häusergeschichte; XI. 156 Kölbel-Grabstein.                

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Pagemaster Karl Heinz Kralowetz

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