Borngrund,

mit 6 Häuser und 21 Einwohnern,  Gemeinde Troschig, Eisenbahnstation Kleinkahn, Post Pockau, Pfarrei Gartitz, Schule Johnsdorf
liegt nur wenig abseits von Troschig an dessen westlichen Talrande längs des Wasserdurchrisses eines Quellbächleins, das einen Born daselbst entspringt und sich dem Sauermilchbache bei Johnsdorf zuwendet.
Der Straßenverkehr wird durch einen Fahrweg hergestellt, der - kurz vor Forsthause unterhalb Troschig in der Straßenzug. Postitz - Troschig einmündet.
Landwirtschaft mit Obstbau und Gartenkultur.
Der Ort entstand erst im letzten Drittel des 17. Jahrhunderts auf den herrschaftlichen Grundstücken einer Fasanerie bzw. eines Ziegelschlages, die beide um das Jahr 1670 aufgelassen wurden (daher der frühere Ortsname "Ziegelscheune"). Das obrigkeitliche Forsthaus (heute zur Gemeinde Johnsdorf gehörig) wurde erst um das Jahr 1700 errichtet. Vorher gab es nur Heger im Örtchen. Der südliche an Borngrund anschließende Mischwald dehnte sich vormals als "Eichbusch" bis an den Gartitzer Weg aus; er ist teilweise sumpfig und als Standort zahlreicher Schneeglöckchen (Leucoium vern.) bekannt.

Emil Richter, Oberlehrer i.R., Aussig-Schreckenstein

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