Dubitz,

Dubitz im Mai 2001, Foto von K.H. Kralowetz

hatte 63 Häuser, 319 Einwohner, ESt. und P. Salesel, Pf. Stöben, Schule im Orte. Der Ort liegt auf der Dubitzer Hochfläche, deren Ostrand an mehreren Stellen tief eingefurcht ist; ein Sporn trägt das Dubitzer Kirchlein, von dem aus man die schönste Aussicht ins Elbetal und auf das böhmische Mittelgebirge genießt.
Das Kirchlein liegt 363 m hoch, 220 m über der Elbe bei 600 m Entfernung. Der Erbauer des Kirchleins dürfte Heinrich Kautsch gewesen sein, der im Jahre 1579 Dubitz erwarb und mit seinem Gute Obertürmitz vereinte. Die älteste Glocke, ein Meisterwerk des Prager Glockengießers von Zinnberg, stammte aus dem Jahre 1595 und wurde leider im Jahre 1942 abgenommen.
Das Kirchlein war ursprünglich protestantisch und wurde wahrscheinlich erst um 1650 der heiligen Barbara geweiht. Bei dem Kirchlein entstand die Siedelung Klein-Dubitz, während das eigentliche Dorf etwas mehr westlich liegt. Seiner Anlage nach war es ein alter Herrensitz mit einem Meierhof. Es gab hier 1654 nur 3 Bauern und 11 Kleinbauern. Die Urkundlichen Nachrichten reichen bis 1334 zurück.
1787 zählte Dubitz 33 Nummern, 1887 47 Häuser mit 305 Einwohnern. Die Einwohner trieben größtenteils Landwirtschaft.

Dr. Franz Josef Umlauft, Studienrat, Aussig

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