Heimatfreunde Aussig

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Buchbesprechung
Pagemaster K.H. Kralowetz
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Dieses Buch ist in Besitz von Josef Wallner

 

Mario Feuerbach:

„Das Kloster Osek,
der Wallfahrtsort Mariánské Rad
čice
und die Zisterzienser.

Entwicklungswege in böhmisch-sächsischen Grenzgebiet.

Orte der tschechisch-deutschen Begegnung“

Agentura Victory, CZ-43601 Litvínov 2012 

Nur wenige Kilometer südlich der deutsch-tschechischen Grenze liegt das Zisterzienserkloster Ossegg / Osek. Es wurde im Jahr 1196 von Zisterziensermönchen aus Waldsassen in der Oberpfalz (Deutschland) gegründet. Gestiftet wurde das Kloster von Slavko von Hrabischitz, einem Adeligen aus dem damals mächtigen böhmischen Geschlecht der Hrabischitzer mit Sitz in Osek. 

Im Buchtitel und in dieser kurzen Ortsbeschreibung und Gründungsgeschichte sind die historischen Entwicklungslinien schon angedeutet, die das Kloster Ossegg /Osek ins Zentrum der böhmisch-sächsischen Beziehungen rückten.  

Das Hauptkapitel mit der ausführlichen Darstellung der Kloster- und Architekturgeschichte fußt auf der Dissertation des Autors: „Das Zisterzienserkloster Ossegg. Baugeschichte und Baugestalt von der Gründung 1196 bis in das Jahr 1691“, Bernardus-Verlag, D-52396 Heimbach 2009. Die Kapitel „Die Böhmisch-Sächsische Grenzregion“ und „Die Zisterzienser“, die die grenzüberschreitenden politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen in der Region und die Ausbreitung des Zisterzienserordens behandeln, wurden extra für dieses Buch geschrieben. Dies gilt ebenso für das Kapitel „Der Wallfahrtsort Maria Ratschitz“, das die böhmische Wallfahrtstradition in der Folge der Niederlage der böhmisch-protestantischen Stände gegenüber der habsburgisch-katholischen Übermacht in der Schlacht am Weißen Berg im Jahr 1620 und die Geschichte der von Mönchen des Klosters Ossegg/Osek gegründeten Wallfahrtsanlage Maria Ratschitz/Mariánské Radčice, ca. 10 km vom Kloster entfernt, beschreibt. 

Das Buch, das bewusst in einer zweisprachigen, tschechisch-deutschen Fassung veröffentlicht wurde, steht im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden deutsch-tschechischen Kulturprojekten. Der erhellende Blick auf die fast tausendjährigen engen deutsch-böhmischen Beziehungen zeigt, dass die schmerzhaften trennenden Jahre im 20. Jahrhundert nur eine vergleichsweise kurze Episode darstellen. 

Rüdiger von Hanxleden

Maria Ratschitz im Juli 2012
 

*

Vorwort zu "Die Sudetendeutschen"

Seit  den 1990er Jahren hat durch die Öffnung  der Archive das Wissen um Vorgeschichte, Verlauf und Folgen der Vertreibung der Sudetendeutschen sprunghaft zugenommen. Mit mehreren Anläufen für einen deutsch-tschechischen Ausgleich sind zudem der Geschichte der Volksgruppe neue Kapitel hinzugefügt worden. Sie stellt sich heute noch vielseitiger, spannender und überraschender dar als vor der Wende von 1989.

Umso interessanter ist die Aufgabe, Geschichte und Gegenwart dieser Volksgruppe in einer Ausstellung zusammenfassend darzustellen. Als der Sudetendeutsche Rat im Herbst 2005 diese Anfrage an mich richtete, waren die Erwartungen hoch: Einerseits sollte eine vorhandene Vorgänger-Ausstellung deutlich gestrafft werden, andererseits sollte die Geschichte vor 1848 und nach 1991 neu berücksichtigt werden. Die Ausstellung sollte aktuelle Fragen mit abdecken, aber zugleich sollten alle Aussagen möglichst zeitlos gültig sein. Die Ausstellung sollte keine Vorkenntnisse des Betrachters erfordern, aber selbst gute Kenner der Materie sollten Neues erfahren können. Und trotz aller Genauigkeit und Seriosität sollte das Endprodukt weder trocken noch langweilig sein.

Kurz gesagt, der Auftrag hatte eine Parallele zur deutsch-tschechischen Geschichte: Ohne direkt widersprüchlich zu sein, steckte er voller Gegensätze und innerer Spannung, ja er wies eine Tendenz zum Unmöglichen auf. Nachdem ich die Aufgabe dennoch übernommen hatte, zeigte sich bald, dass mir der Auftraggeber viel Freiraum bei der Umsetzung ließ. So entstand bis Mai 2006 - und mit Ergänzungen bis April 2007 - die vorliegende Arbeit

An dieser Stelle sei ein Hinweis auf einige neue Inhalte erlaubt. Ganz neu sind die Überlegungen zu den Verteilungswirkungen das Lastenausgleichs auf Tafel 77 (S. 99), wobei ich hier Herrn Professor Dr. Gerald Mann klare Bestätigung und wertvolle Hinweise verdanke. Viele weitere Inhalte wurden bislang nur ganz entlegen veröffentlicht - etwa die zentralen Aussagen auf den Tafeln 27f., 30, 34 und 65. Ganz neu sind die Karten über den Verlauf der Besetzung des Sudetenlandes Ende 1918 (S. 40f.) und über die jeweilige regionale Höhe der Vertreibungsverluste (S. 82f.). Was die Zahl der Vertreibungsopfer angeht, so wird die traditionelle Zahl 240.000 hier nicht mehr vertreten, weil neue - auch sudetendeutsche - Untersuchungen niedrigere Verluste nahelegen. Allerdings wurden offenbar auch für die tschechischen Verluste in der Protektoratszeit lange Zeit überhöhte Ziffern genannt: Der 1951 erstmals publizierten Zahl von 36.700 bis 55.000 ums Leben gekommenen Tschechen fehlt bis heute die Untermauerung durch konkrete Ereignisse, Vermisstenlisten oder dergleichen. In dem Wissen, dass Leid und Schuld ohnehin nicht in Ziffern zu er­messen sind, werden hier deswegen für beide Seiten niedrigere Verlustzahlen genannt und zur Diskussion gestellt.

Angesichts der bekannten Skepsis, der die sudetendeutsche Volksgruppe in der Publizistik vielfach ausgesetzt ist, wird es dieser Arbeit sicher nicht an kritischen Blicken fehlen. Begründeter Widerspruch ist stets willkommen, die Reaktionen auf die noch nicht ganz fer­tige Ausstellung bei ihrer ersten Präsentation an Pfingsten 2006 waren indessen ausgesprochen positiv, ebenso die Resonanz im Kreise der wissenschaftlichen Berater und Lektoren. Abschließend bleibt ein herzlicher Dank zu sagen an alle, die diese Arbeit gefördert haben. Neben der Bundesrepublik Deutschland, dem Freistaat Bayern und der Sudetendeutschen Stiftung als Zuwendungsgebern gilt dieser Dank insbesondere dem Generalsekretär des Sudetendeutschen Rates, Herrn Albrecht Schläger, seinem Vorgänger Herrn Matthias Sehling und dem
Ehrenvorsitzenden der Sudetendeutschen Landsmannschaft,
Herr Staatsminister
a. D. Franz Neubauer.

Konrad Badenheuer

Ein Geschichtsbuch von den Anfängen bis zur Gegenwart.

144 Seiten, mit hervorragenden Text und mit vielen Bildern.
In hoher Papierqualität.
Auch für die Nachkommen ein schönes Geschenk.
 

Zu beziehen über

die Sudetendeutsche Landsmannschaft in München.

Preis von 14,90 Euro

  

 

 










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Eine Dokumentation von dem Massaker am 31. Juli 1945 in Aussig an der Elbe 

Impressum

Selbstverlag: Julius Meissner, Tettnang 2003
Entwurf und Layout: Franz Meissner
Textverarbeitung: Franz Meissner
Druck: Senn Graphischer Betrieb, Tettnang
Bezugsanschrift: Julius Meissner, Ramsbacherstraße 3, 88069 Tettnang

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Zeugen der Geschichte -

Gräber und Friedhöfe

der ehemaligen deutschen Bevölkerung

in der Tschechischen Republik

und Möglichkeiten ihrer Bewahrung

zu beziehen durch:

Adalbert Stifter Verein e.V.
Hochstr. 8
D – 81669 München

 

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Die Wahrheit über das Aussiger Massaker vom 31. Juli 1945 Tschechische und Sudetendeutsche Historiker gemeinsam auf der Suche.

Zum 60. Jahrestag des Aussiger Massakers ist in Aussig (Ústí n. L.) nicht nur eine Gedenktafel für die Opfer der Gewalt offiziell enthüllt worden. In einer Gemeinschaftsarbeit tschechischer und sudetendeutscher Historiker sind die Vorgänge vor 60 Jahren aufgearbeitet und veröffentlicht worden. Unter dem Titel: „Ein Nachkriegsverbrechen - Aussig 31. Juli 1945" liegt dieses Werk jetzt auch auf Deutsch vor.

Wenn sich zwei tschechische und ein sudetendeutscher Historiker zusammen tun, um gemeinsam eines der schlimmsten 1945 von Tschechen an Sudetendeutschen verübtes Massaker aufzuarbeiten, so hat dieses Projekt eine symbolische Bedeutung, die weit über den eigentlichen Inhalt ihrer gemeinsamen Veröffentlichung hinaus geht. Hier wurde ein Zeichen gesetzt, das beispielhaft ist für den Weg zur Verständigung und Aussöhnung zwischen unseren beiden Volksgruppen, der nur über die Aufarbeitung der historischen Wahrheit führen kann.

Das Büchlein: „Ein Nachkriegsverbrechen" beschäftigt sich mit den Vorgängen in Aussig am 31. Juli 1945. Schon der Titel macht deutlich: die tschechischen Historiker Jan Havel und Vladimir Kaiser sowie ihr sudetendeutscher Kollege Otfried Pustejovsky schreiben Klartext, ohne nur im Geringsten etwas zu beschönigen oder zu verharmlosen. Minuziös werden die Abläufe in Aussig am 31. Juli 1945 nachgezeichnet. Damals kam es in einem Munitionslager im Aussiger Stadtteil Schönpriesen zu einer Reihe von Explosionen, in deren Folge eine größere Anzahl Deutscher in der Aussiger Innenstadt auf teils bestialische Weise ermordet wurde.         Christoph Lippert

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Fern der Heimat und getrennt von ihren archivarischen Quellen habe ich es unternommen, eine Geschichte der Stadt Aussig zu schreiben, nachdem ich bereits in den Jahren 1940 bis 1945 eine zusammenfassende Darstellung versucht habe, die bis zum Jahre 1938 reichte. Die Behandlung der folgenden Zeit wollte ich einem anderen Geschichtsschreiber überlassen. Meine beinahe druckfertige Arbeit musste ich jedoch so wie alle Niederschläge meiner langjährigen heimatkundlichen Forschungen bei der Vertreibung aus der Heimat zurücklassen. Jahrelang konnte ich auch gar nicht daran denken, diese Arbeit noch einmal zu machen. Durch einen Lichtbildervortrag, den ich über die Stadt Aussig am 7. Mai 1955 im Kreise unserer Aussiger Landsleute in München gehalten habe, wurde ich jedoch angeregt, die Geschichte unserer Heimatstadt noch einmal zu schreiben, zumal die Entwicklung Aussigs als einer deutschen Stadt mit dem Jahre 1945 abgeschlossen scheint, so dass es wohl angebracht ist, noch einmal Rückschau auf ihren Werdegang zu halten und der Nachwelt ein Bild hiervon zu überliefern. Ich konnte die Arbeit in Angriff nehmen, da es mir in den letzten Jahren gelungen war, einen großen Teil meiner eigenen heimatkundlichen Schriften und ältere Veröffentlichungen über Aussig zu erwerben oder aus größeren öffentlichen Bibliotheken auszuleihen, so dass es mir möglich wurde, die Entwicklung der Stadt und ihre Schicksale zu schildern, soweit mir eben die Quellen zur Verfügung standen.

 Dr. Franz Josef Umlauft

Dieses Buch ist leider nicht mehr lieferbar.

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Dieses Buch von Petr Špaček ist mit vielen Postkarten und Fotos,
 aus dem früheren Aussig  an der Elbe ausgestattet.
149 Seiten in Größe DIN A4.
Drei weitere Bände werden in größeren Abständen noch folgen.

Die tschechische Beschreibung ist im Anhang, mit deutscher und englischer Übersetzung.
Das Buch  kann auch über den
Magistrát Města Velká Hradební 8, CZ 40100 Ústí nad Labem, bestellt werden.
Bitte mit
"deutscher Übersetzung" angeben.

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