Hottowies.

      
Nächste Bahnstation Aussig, Post Aussig-Türmitz. Pfarre und Schule Türmitz. Das Dorf wurde 1939 in den Stadtkreis Aussig einbezogen. Es liegt am Rande der sogenannten Hottowieser Platte, die den nördlichen Teil der Staudenbergmasse ausfüllt und von der Gucke (385 m) aus nach allen Seiten sanft abgeflacht ist (Ackerland) . Sie hat eine mittlere Höhe von 340 m und fällt gegen die Biela (Bielabüsche) steil ab. Über Hottowies führte seit uralter Zeit die Salzstraße nach Elbogen, Steben und weiterhin gegen Prag. In Anbetracht seiner Lage an dem alten Straßenzug mag es wohl schon um das Jahr 1000 bestanden haben, allerdings nur als kleine Siedlung. Ansichtskarte von Hottowies, Kreis Aussig an der Elbe
Urkundlich wird es erst 1406. Es gehörte zu der Herrschaft Türmitz und ist auch dorthin eingepfarrt. Im Jahre 1654 hatte es 14 Häuser, von denen 8 bewohnt und 6 unbewohnt waren. Es gab damals hier nur einen Bauern und 13 Kleinbauern. 1788 zählte der Ort 20 Nummern. jetzt gibt es hier 84 Häuser mit 529 Einwohnern (1939). Die Bewohner treiben Landwirtschaft oder sind in Betrieben und Ämtern der Stadt beschäftigt.      

Josef Schütz, Katechet, Aussig

Grundbucheintrag von Hottowies, im Besitz von Herrn Siegfried Pallad, Kopie im Archiv Hilfsverein Aussig.

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