Jungferndorf,

mit 20 Häusern, 76 Einwohner an der Reichsstraße zwischen Nollendorf und Peterswald, liegt auf einer Höhe von 661 m, gehört zur  Katholischen-Gemeinde Schönwald, Pfarre und Schule Nollendorf. Das Dorf, im Volksmunde "Am Sandhübel" genannt, wurde erst 1805 auf dem Grunde der Herrschaft Schönwald angelegt und nach dem benachbarten Jungfernwalde benannt. Die ersten Ansiedler waren Arbeiter, die beim Bau der Reichsstraße seit 1803 und 1804 beschäftigt waren. Foto von Jungferndorf, Bez. Aussig an der Elbe
Die Häuser stehen neben der Straße in einer Reihe nebeneinander. Da hier die Sandsteinformation beginnt, wird aus einem Sandsteinhügel Bau- und Waschsand gewonnen, mit dem einer hier bestehenden Zementwaren erzeugt.

Karl Dieze, Gewerbeschuldirektor i. R., Aussig

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