Luschwitz,

mit 26 Häuser, 119 Einwohner liegt im Königsbachtal an der Straße, die von Pömmerle über Luschwitz nach Mörkau und weiterhin über Schlabisch, Spansdorf zur Reichsstraße nach Klein-Kahn führt. Eisenbahnstation und Post Pömmerle, Pfarre Böhm.-Pockau, Schule Mörkau.
Bis vor wenigen Jahren waren hier noch vier Mühlen in im Betriebe: die Königsmühle (zu Leißen gehörig), die Fingermühle, Schöbermühle und Petermühle. Die Fingermühle und Petermühle liegen derzeit still. Diese beiden Mühlen sind recht malerische Fachwerkbauten. Das Haus der Petermühle wurde 1811 errichtet. Die Königsmühle ist seit wenigstens 300 Jahren im Besitze der Familie König. Die Bewohner des im lieblichen Tale gelegenen Dörfchens treiben Ackerbau und Viehzucht. Luschwitz gehörte wie der genannte Pfarrort seit etwa 1164 zu den Benediktinerinnenkloster in Teplitz, von 1434 zur Herrschaft Teplitz, seit 1666 gehörte die Mehrzahl der Häuser zur Herrschaft Teplitz, die Nr. 2, 7 und 11 aber zur Herrschaft Türmitz.
1654 hatte Luschwitz 12 Häuser (7 Bauern, 3 Kleinbauern, 2 Gärtner).

Dr. Franz Josef Umlauft, Studienrat, Aussig

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