Meischlowitz,

Ansichtskarte von Meischlowitz, Bez. Aussig an der Elbe

mit 9 Häuser, 40 Einwohner, zur Kath.-Gemeinde Luschwitz gehörig, ist von den Eisenbahnstationen Pömmerle oder Nestersitz in einer knappen Stunde zu erreichen.

Post Pömmerle, Pfarre Böhmisch-Pockau, Schule Pömmerle. Auch von Nestomitz aus (Straßenbahn) kann man den Ort über Mosern auf einem Bergwege (über die langen Eichen)) in einer Stunde erreichen.
Meischlowitz gehörte zum Besitze des Benediktinerinnenklosters in Teplitz. Im Jahre 1561 gab es in Meischlowitz nur 5 Häuser.
Das Dörfchen hat in geologischer Hinsicht eine Stufenrandlage und liegt südöstlich des Hohen Steins (481 m), von dem aus man eine prachtvolle Aussicht auf das Elbetal und in das Saubernitzer Tal hat.
Es hat ein eigenes Wasserwerk, das früher durch einen Windmotor betätigt wurde, jetzt aber elektrisch betrieben wird.
Der Fremde bemerkt auch als kleine Besonderheit des Ortes ein altertümliches Glockenhäusel.

Dr. Franz Josef Umlauft, Studienrat, Aussig

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