Theresienfeld,

hatte 1925  63 Häuser, 497 Einwohner, zur Katholische Gemeinde Marschen gehörig, liegt nordöstlich von Mariaschein, an der vom Mariaschein nach Hohenstein führenden Straße.
Eisenbahnstation, Pfarre und Schule Mariaschein.
Der Ort entstand erst zu Ende des 18. Jahrhunderts und hieß noch 1795 Koppeln oder Kopl.
Die dortigen Fluren gehörten zum Meierhofe Sobochleben. Von hier aus und auch vom Althofe (unter Graupen, bei Mariaschein) wurde das Vieh auf die Weide getrieben. Die Häuser Nr. 1 und 2 (längst umgebaut) waren damals Wohnungen der herrschaftlichen Hirten. Einige Baugründe wurden vom Eigentum des Graupener Bergdirektors Emanuel Zappe abgetreten
1780 zählte der Ort 8 Nummern, 1887 waren es bereits 42 Häuser mit 364 Einwohnern, meist Berg- und Industriearbeitern, die in den umliegenden Schächten und Fabriken ihr Brot finden.
Der Name des Ortes dürfte von der Einteilung des Weidegrundes in ,,Koppeln" (Teile) herrühren.

Ortsverzeichnis