Zirkowitz
gehörte bis zum Jahr 1945, zum Bezirk Leitmeritz a. E.

Ansichtskarte von Zirkowitz, Bez. Aussig an der Elbe, früher Bez. Leitmeritz, Archiv HV. Aussig


Ein Angerdorf an der Elbe. Viel Obst -schon seit dem 16. Jahrhundert nachweisbar,
früher auch Wein. Fähre (Kahn).  Fläche 152 ha. Uralter Siedelboden (vorgeschichtlich).

 
1384  Eine Pfarrkirche Maria Himmelfahrt genannt; später wurde die
                Pfarrei eine Expositur von  Lobositz. Eingepfarrt:  Sebusein mit
                Kolleben, Tlutzen, Birnai,  Tschersing, Winterberg, Salesel.
                         Seit 1543 Wohl mit zum Leitmeritzer Gut Keblitz gehörig,
                ein Teil aber auch zur Herrschaft Lobositz  (mit der Kirche).
1701 Pfarrkirche neu gebaut, daneben hölzerner Glockenturm auf dem alten Friedhof.
1787 18 Häuser.
1791  Schulhaus erbaut (Inschrift), neuer Friedhof östlich vom Ort.                     
Bis 1871 Sebusein hier mit eingeschult. Dann in Sebusein eigene Schule.
1833 19 Häuser, 8 davon zur Herrschaft Keblitz, :100 Einwohner (alle d.,
                kath.) Kirche noch nach Praskowitz eingepfarrt.
1850 Wieder eigene Pfarrei errichtet.
1887  21 Häuser, :109 Einwohner (alle d., kath.). Fremdenverkehr im Elbetal führt sich ein.
            
1930  38 Häuser, :169 Einwohner (149 Deutsche. 20 Tschechen davon 162 kath. +7 ev.).
1939 139 Einwohner. Post
Sebusein.

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Pagemaster Karl Heinz Kralowetz

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