Dieser Artikel sollte in der Ausgabe Oktober 2007 vom Aussiger Boten erscheinen, wurde jedoch von Herrn Günter Gierschik abgelehnt. 

Eine Unterdrückung der Meinungsfreiheit oder was?

 

Zur Information unserer Mitglieder des „Hilfsverein Aussig München e.V.“ und Bezieher des „Aussiger Boten“:

 

Liebe Aussiger Landsleute,
leider habe ich immer noch Schwierigkeiten, die angedachte Liquidation des „Hilfsvereins Aussig e.V. München“ zu verstehen.
Wir werden am 13. Oktober 2007 eine ordentliche Hauptversammlung haben. Der jetzige Vorsitzende Günter Gierschik wird seine Berichte geben. Leider hat der verdienstvolle jetzige Vorsitzende mitgeteilt, dass er aus gesundheitlichen Gründen das Amt nicht mehr ausfüllen kann. Es fehlt an Mitarbeitern und Helfern. Deshalb hatte ich wiederholt meine Hilfe angeboten, von Regensburg nach München zu kommen; jedoch wurde dieses Angebot leider nicht angenommen.
Wir wissen, dass der Vater von Günter und Heinz Gierschik zu den Gründungsmitgliedern des „Hilfsvereins Aussig e.V. München“ gehört. Heute ist die Familie komplett mit dem Hilfsverein verbunden; Uli geb. Schmidt, und Günter sind Dienstag und Mittwoch in der Geschäftsstelle und erledigen die anfallende Büroarbeit. Bruder Heinz ist der Hauptberater des Vorsitzenden. Die Schwester ist mit dem verantwortlichen Redakteur des „Aussiger Boten“, Herwig Weisshuhn verheiratet.
So erklärt sich vielleicht, dass man auch die Geschicke des „Hilfsvereins Aussig e.V.“ gern unter dem Vorsitzenden aus der Familie beenden möchte. Das hat unser Verein aber nicht verdient.  Der „Hilfsverein Aussig e.V.“ ist Herausgeber des „Aussiger Boten“ und damit Bindeglied aller Aussiger. Viele unserer Leser freuen sich jeden Monat auf die Zeitung. Gleichzeitig ist eine Internet-Seite, http://www.hilfsverein-aussig.de eingerichtet, die auf 600 Seiten über den Bezirk Aussig berichtet, die neuesten Nachrichten bringt und den Aussigern die Möglichkeit gibt, untereinander Kontakt zu halten und ihre Erinnerungen und Anliegen einzubringen. Der Verein selbst hält die Verbindung zu allen Aussigern, hilft sozial Schwächeren und unterstützt Aktionen verschiedener Ortsgruppen sowie die in Aussig lebenden Alt-Aussiger. Daneben kümmert er sich weiterhin um die Unterlagen, Bücher und Erinnerungsstücke unserer Heimatfreunde in verschiedenen Depots. Diese Hilfe wird von allen als sehr wichtig gehalten, kommt der Verein damit doch auch seinen satzungsmäßigen Aufgaben nach.
Es wird Neuwahlen geben; laut Satzung müssen mindestens 5 Mitglieder in den Vorstand gewählt werden, die aus ihren Reihen den neuen Vorsitzenden bestimmen. Zur Neuwahl müssen wir eine Vorschlagsliste einbringen. Bisher wurde noch nicht nach Mitarbeitern gesucht. Ich bin trotzdem überzeugt, daß wir auch für die zukünftige Arbeit Mitglieder finden werden, die mithelfen, die anfallenden Aufgaben zu bewältigen und den „Hilfsverein Aussig e.V. München“  am Leben zu erhalten.
Also : k e i n e Liquidation !!
In diesem Sinne bitte ich um die Unterstützung aller Aussiger!
Lore Schretzenmayr, geb. Schiepeck

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