Klassentreffen
der Schüler des Aussiger Staatsrealgymnasiums Jahrgang 1925.
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Ein Bericht von

Lore Schretzenmayr, geb. Schiepeck
Erikaweg 58  D-93053 Regensburg  
Tel. 0941-709102 - Fax 0941-76451
eMail:schretzenmayr@t-online.de

31. August 2011

Liebe Heimatfreunde! 

Nachstehend einen kleinen Bericht über unser noch kleineres Klassentreffen in Immenstadt. Wir hatten trotzdem sehr vergnügliche Stunden und wer war überhaupt bei unserer Runde?
Gerhard und Inge Riess, Doris Starick–Vatter, Rudi Wollmarker und ich. Helmut Repsch kam jeden Tag und seine Töchter haben sich nett um uns gekümmert.

Am Sonntag, 21. August 2011, sind wir gegen Abend im Hotel Rothenfels in Immenstadt-Bühl angekommen, konnten lange auf der schönen Terrasse des Hotels sitzen. Wir hatten Halbpension und die Küche ist ausgezeichnet. Helmut wurde verständigt und der Plan für den nächsten Tag besprochen; um 11 Uhr wollten wir uns treffen. Erst einmal sollte die Umgebung des Sees mit dem Ortsteil Bühl erkundet werden. Helmut und ich blieben im Seehotel, konnten die vielen Badegäste beobachten bis die Spaziergänger wieder eintrafen. Am Nachmittag waren wir von Brigitte, der einen Tochter von Helmut zum Kaffee eingeladen. Wir haben das schöne Haus und den tollen Garten bewundert. 

Für Dienstag hatte Helmut Repsch eine Fahrt nach Scheidegg zum sogenannten SKYWALk-Allgäu vorgeschlagen ( man hat im Allgäu leider keine deutschen Bezeichnungen !). Sehr gut konzipiert, im Wald  mit vielen Wegen, die zwischen den hohen Bäumen bis zu einer Aussichtshöhe geführt werden; man kann aber die Höhe auch mit einem Lift erreichen. Es gibt auch viele Einrichtungen für Kinder. Das hat uns sehr gut gefallen. Ich kenne eine ähnliche Einrichtung aus dem Bayerischen Wald.  

Zum Ausklang des Tages wurden wir auf eine herrliche Jugendstil-Villa auf der Höhe über dem See hingewiesen und das dort ansässige Buddha-Zentrum von Deutschland. Wir konnten ohne weiteres in das Gebiet, wurden sehr herzlich begrüßt, man hat uns herumgeführt und erklärt, dass einige Wochen vorher sich  ca. 3.500 bis 4.000 Buddhisten da getroffen haben. Die  notwendigen Reparaturarbeiten am sehr teuer erstandenen Haus und in dem Gebiet werden von den Anhängern  kostenlos in deren Urlaub bzw. Ferien erbracht. Auf jeden Fall war die Begegnung interessant.

Mittwoch haben wir Immenstadt besichtigt. Wir waren im Museum, das uns  schon bei unserem ersten Klassentreffen von Luise Repsch gezeigt wurde. Beim Stadtrundgang bemerkte Gerhard Ries ein sehr gutes Herrengeschäft Felbinger, das sehr gut in dem „Immenstädter Altstadt-Spaziergang“ beschrieben ist. Felbinger arbeitete vor seiner Ausweisung in Karlsbad bei dem damals führenden Herrenausstatter mit ullustrer Kundschaft! Na bitte, überall sind wir vertreten !

Als Abschluss dieses Tages hatten wir noch ein kurioses Erlebnis. Wir waren in der Tiefgarage eingesperrt und konnten nach einer Stunde Notalarm (!) erst wieder ausfahren – da war endlich ein Hausmeister erschienen! Das Tor vom zweiten Untergechoß war verklemmt und öffnete sich nicht. Wir waren nicht die Einzigen, auch etliche Einheimische warteten mit uns. Reif für die Zeitung !

Die Abende nutzte Rudi Wollmarker, uns interessante Filme zu zeigen.

Wir wussten, daß Olly Schönfelder-Jones aus England bei Freunden in Augsburg ist, haben sie erwartet, aber ihr hat die Hitze nach dem Flug von London so zugesetzt, dass sie einen Arzt bestellen musste. Wir haben uns jeden Tag nach ihrem Befinden erkundigt; endlich am Donnerstag früh hieß es, ich  komme gegen 11.00 Uhr. Die Wiedersehensfreude  war natürlich sehr groß. Ich musste leider Mittag nach Hause fahren, aber die anderen hatten eine Fahrt zum Haldensee geplant. Gegen 17.00 Uhr wurde Olly von ihren Freunden wieder abgeholt. Der Freitag war ein Ruhetag.

Samstag fuhren Doris und Rudi nach Hause, Gerd und Inge wollten noch ein ihnen empfohlenes Hotel in Hindelang besichtigen und am Sonntag verließen auch sie Immenstadt, um auf der Heimreise noch einmal in Bad Windsheim unsere „alte Bleibe“ aufzusuchen, um für den 19. August 2012 unser nächstes Treffen zu bestellen. 

Das sollte ein kleiner Bericht sein, stellt Euch auf den nächsten Termin ein. Wir wissen alle nicht, was uns die Zukunft bringt, aber man kann ja immer etwas vorhaben und sich darauf freuen.