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Wenn Senioren  wählen

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Radio Prag meldet am 10. 1. 2005. Autor: Gerald Schubert.

Ein Ausschnitt aus: http://www.radio.cz/de/artikel/62158

Die regionalen Parteikonferenzen der CSSD, die nun am Wochenende in den Landkreisen Karlovy Vary (Karlsbad), Ústí nad Labem (Aussig) sowie in Südböhmen über die Bühne gingen, sollten einen ersten Schritt zur Klärung der Lage tun - in Vorbereitung auf den Gesamtparteitag Ende März. Wer sich jedoch eine Beruhigung der Atmosphäre erwartet hatte, der wurde vor allem von der Aussiger Landesorganisation enttäuscht. Einige Delegierte berichteten, dass es dort beinahe zu handgreiflichen Szenen kam. Nach heftigen Diskussionen trat schließlich der Landesvorsitzende Jaroslav Foldyna zurück, zu seinem Nachfolger wurde der Vizebürgermeister von Teplice (Teplitz), Petr Benda gewählt.

 

Die Toten aus der Elbe im Sommer 1945

Schon vor vielen Jahren habe ich erfahren, dass auch Landsleute aus dem Umfeld von Jägerndorf bei den wilden Vertreibungen bis nach AUSSIG an der Elbe kamen.  Ab dort verliert sich aber jede Spur.

Bei mehrfachen Urlaubsfahrten in die Sächsische und Böhmische Schweiz versuchte ich herauszufinden, wo denn die Toten verscharrt worden sind, welche bei dem Massaker im Juli 1945 auf der Brücke in AUSSIG zu Tode kamen.

Unter den damals sozialistischen Bruderstaaten wurde diese Tatsachen verschwiegen.

Leider musste ich mehrmals feststellen, dass  Befragungen von dort älteren Bewohnern an der ELBE nichts brachten.

Auch in Gesprächen mit einzelnen Personen konnte ich keinerlei Hinweise erhalten.

Ein Zufall brachte dann doch eine eindeutige Aussage.

Eine Frau, welche 1945 gerade 7 Jahre alt war und damals in Bad Schandau wohnte erzählte mir (am Elbeufer auf einer Bank unterhalb der BASTEI), unter vier Augen, nach langem Zögern, dass sie und andere Kinder im Sommer 1945 fast jeden morgens früh runter zur Elbe liefen um die in der Nacht angeschwemmten Wasserleichen anzusehen. Es waren meistens Frauen und Kinder aber auch deutsche Soldaten dabei.

Im Internet habe ich dann noch etwas gefunden. 

Es gibt seit 1989 eine Gedenkstätte im Waldgebiet am LILIENSTEIN gegenüber der Festung KÖNIGSTEIN über der Elbe.

Es ist die bisher einzige bekannte Beerdigungsstätte von 117 Personen von den ca. 3000 in diesem Gebiet nach 1945 umgekommenen, zumeist Sudetendeutschen.

Die Sudetendeutsche-Landsmannschaft Kreisgruppe PIRNA – SEBNITZ  ist zu finden im INTERNET unter: www.slkg-pirna.de  

Dort kann man dies nachlesen.

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Reisepolitik zwischen Berlin und Prag, tippen Sie, bitte, nachfolgende Adresse an: http://www.pragerzeitung.cz/?c_id=4934

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Angela Merkel in Prag, tippen Sie, bitte, nachfolgende Adresse an: http://www.radio.cz/de/nachrichten/59815

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Aktion "Aufenthalt" kontrollierte Ausländer in Tschechien, tippen Sie, bitte, nachfolgende Adresse an: http://www.radio.cz/de/artikel/59582

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Ehrenbürgerschaft für Otto von Habsburg, tippen Sie, bitte, nachfolgende Adresse an: http://www.radio.cz/de/artikel/58763

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Tschechische Medienstimmen zur neuen Regierung und zu Entschädigungsforderungen von Vertriebenen, tippen Sie, bitte, nachfolgende Adresse an: http://www.radio.cz/de/artikel/56836.

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Der Turm Ferdinandshöhe ist für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht
Bericht von Petr Vorlicek, Rundfunk Ústí nad Labem


Am 23. September wurde für die Öffentlichkeit der Turm Ferdinandshöhe eine der Dominanten der Stadt Aussig, eröffnet. Der Turm wird bis Ende Oktober zugänglich sein, jeweils  Dienstag bis Sonntag, von 9 bis 17 Uhr. Er sollte aber auch während der Weihnachtzeit und dem Jahreswechsel geöffnet sein. Im nächsten Jahr kann man erst ab dem 21. März die Räumlichkeiten wieder betreten. Die Sanierung des historischen Teiles des Gebäudes von Ferdinandshöhe wird noch 45 Millionen Kronen, etwa 1,5 Millionen Euro kosten. Die ganze Rekonstruktion des historischen Teiles sollte in einem Jahr beendet sein, mit Gesamtkosten von fast 70 Millionen Kronen, etwa 2,2 Millionen Euro. In der weiteren Ausbauetappe rechnet man mit einem Hotelanbau, einem Atrium und einem Sportareal. Dazu wird man jedoch noch weitere 80 bis 90 Millionen Kronen, etwa 3 Millionen Euro benötigen.

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Die Landeszeitung der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien bericht u. A. am 3. 8. 2004

Die Beneš-Dekrete und das so genannte Amnestiegesetz (8.5.1946) sind noch immer in Kraft, bis heute gibt es keinen juristischen Erlass des Parlaments, das in einer Erklärung diese Dekrete aufgehoben hat. Deshalb sind die Kapratendeutschen noch immer benachteiligt und sie haben keinen Anspruch auf Restitution ihres enteigneten Vermögens. Eine Tatsache ist auch, dass sich nach bereits 60 Jahren die Eigentumsverhältnisse des enteigneten Vermögens oft veränderten. Eine Restitution ist nur dann möglich, wenn das Vermögen an den Staat nach dem Stichtag 25. Februar 1948 übergangen ist. Wir halten die Errichtung eines Fonds für eine Lösung die Entschädigung. Ich bin überzeugt, dass für die Mehrheit der Karpatendeutschen (auch unserer Landsleute im Ausland) die Frage des Unrechts vor allem eine moralische Frage ist. Wir sind der Meinung, das in einem vereinigten Europa diese, noch belastenden Probleme, eine neue Dimension bekommen. Es wird das Wort vom Abraham Lincoln zu berücksichtigen, dass "nichts dauerhaft geregelt ist, was nicht gerecht geregelt ist."

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Radio Prag meldete am 8. 9. 2004,

Autor Sandor Dudek

EU-Bürger müssen nun nicht mehr in der Tschechischen Republik Gesellschaften mit Sitz auf dem Gebiet der Tschechischen Republik gründen oder juristische Personen sein, damit sie Immobilien kaufen können. Sie können hier ohne Einschränkungen Häuser, Wohnungen, Wochenend- und alte Bauernhäuser oder Grundstücke im Eigentum erwerben. Es reicht, wenn sie sich dafür die so genannte Aufenthaltsgenehmigung besorgen."

 

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Pressemeldung
23.09.2004

Zu den Aussagen von Bundeskanzler Gerhard Schröder im Interview mit der „FAZ“ am 23.09.2004, wonach es „keine Restitutionsansprüche auf der einen wie auf der anderen Seite“ gebe, erklärt der Sprecher der sudetendeutschen Volksgruppe, Landtagspräsident a. D. Johann Böhm:

„Mit seiner Äußerung mag der Kanzler Recht haben, soweit es um Ansprüche von Staat zu Staat geht. Neben den staatlichen Reparationsforderungen gibt es allerdings auch Ansprüche betroffener Menschen. Über diese kann weder der Staat noch der Kanzler verfügen.

Sowohl das Eigentumsrecht als auch das Heimatrecht sind persönliche Rechte. Nur den Rechtsinhabern steht darüber die Verfügung zu. An dieser Rechtslage kommt auch der Kanzler nicht vorbei.

Es ist bedauerlich, dass er nicht zwischen privaten und staatlichen Positionen unterscheiden kann. Wegen ihrer Unterschiedlichkeit jedenfalls können privatrechtliche und öffentlich-rechtliche Forderungen nicht gegeneinander aufgerechnet werden.

Der Kanzler hat in seinem Interview auch erklärt, er mache seine „politische Überzeugung nicht von falschen Entscheidungen anderer abhängig“. Sein Problem aber liegt anderswo. Er läuft Gefahr, auf Grund falscher Überzeugungen falsche politische Entscheidungen zu treffen“.

Wir bitten um redaktionelle Verwertung.

Mit freundlichen Grüßen
Sudetendeutsche Landsmannschaft Bundesverband e.V.
Hildegard Schuster
Presse/Öffentlichkeitsarbeit/Heimatpolitk
schuster@sudeten.de
Tel. 089 / 48000354
0171/ 2049747
www.sudeten.de


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Sudetendeutscher Pressedienst (SdP) 

Redaktion, Herausgeber, Medieninhaber:

Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich (SLÖ)

Bundespressereferat: A-1030 Wien, Steingasse 25

Telefon: 01/ 718 59 19*,  Fax: 01/ 718 59 23

E-Mail: pressedienst@sudeten.at  

Wien, 21. September 2004/GE 

 

Ablenkungsmanöver Cyril Svobodas bei Deutschen-Entschädigung

SLÖ fordert Gerechtigkeit für deutsche Minderheit in der CR 

Bundeskanzler Gerhard Schröder besucht Anfang Oktober Prag, etwas später auch der Bundespräsident Horst Köhler. Daher hat wieder eine Diskussion über eine humanitäre Geste für die deutschen Antifaschisten in Prag begonnen.

“CR-Außenminister Cyril Svoboda’s Initiative, bei der nicht die verbliebenen Deutschen im Land, sondern nur aktive Antifaschisten entschädigt werden, ist abzulehnen”, stellte der Bundesobmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Österreich (SLÖ) fest. 

Dieser Vorschlag geht weit hinter die schon ein Jahr zurückliegende Initiative des vormaligen Premiers Petr Mareš zurück und das ist ein perfider Skandal. Die tschechischen Bürger deutscher Nationalität wurden bis 1953 voll diskriminiert und waren Bürger 2. Klasse. 

“Es wird interessant, wie sich die deutschen Spitzenpolitiker in Prag verhalten werden, ob sie sich für eine ordentliche Entschädigung der schon auf knapp 40.000 geschrumpften deutschen Volksgruppe, bei der Prager Regierung einsetzen werden”, schloß Zeihsel.

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Der Deutschlandfunk berichtet am Freitag, 17. September 2004
von 19.15 Uhr bis 20.00 Uhr
über das Leben und Werk des tschechischen Humanisten Premysl Pitter.

"Gegen jede Doktrin - Leben und Werk des tschechischen Humanisten Premysl Pitter"
heißt die Sendung von Wolf Oschlies.

Der tschechische Sozialpädagoge Premysl Pitter (1895 - 1976) hatte während des Zweiten Weltkrieges jüdische Kinder gerettet und danach deutsche Kinder, die aus tschechischen Internierungslagern zurückkehrten. Zur Seite stand ihm dabei insbesondere seine Lebensgefährtin Olga Fierz. Im deutschsprachigen Prager Vitalis-Verlag ist ihr Buch "Kinderschicksale in den Wirren der Nachkriegszeit" erschienen sowie die Biographie Pitters von Pavel Kohn "Mein Leben gehört nicht mir" (SdZ vom 10.09.04)

Weitere Informationen unter
www.dradio.de/

 

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„Pressemitteilung:
Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen
Prag, 16. September 2004

Vertriebenenpolitik
Sozialministerin Stewens besucht Sudetendeutsches Kontaktbüro in Prag: Wichtiger Beitrag zum Dialog zwischen Tschechen und Sudetendeutschen

Als einen „wichtigen Beitrag zur Förderung des Dialogs zwischen Tschechen und Sudetendeutschen“ bezeichnete Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute bei ihrem Besuch das Sudetendeutsche Kontaktbüro in Prag. Die ständige Vertretung der Sudetendeutschen Landsmannschaft in der Prager Thomasgasse wurde am
24. März 2003 eröffnet und wird seither von dem Historiker Peter Barton geleitet.
„Das Sudetendeutsche Kontaktbüro widmet sich der Vertrauensbildung und der gezielten Informationspolitik vor Ort. Als Begegnungszentrum für Sudetendeutsche und Tschechen bedeutet es ein Stück europäische Normalität“, betonte die Ministerin und fügte hinzu: „Gerade auch mit Blick auf die Erweiterung der Europäischen Union hat das Büro eine Vielzahl zukunftsweisender Aufgaben: Es organisiert vor allem Begegnungs- und Diskussionsforen sowie kulturelle Veranstaltungen und stellt Kontakte zu politischen und kirchlichen Organisationen her.“ Besonders wichtig sei dabei, so die Ministerin, die enge Zusammenarbeit mit den Heimatkreisen und Heimatgemeinden der Sudetendeutschen sowie den Angehörigen der deutschen Minderheit.

Dem Sudetendeutschen Büro ist es nach den Worten der Ministerin durch seine engagierte und kompetente Arbeit gelungen, der anfänglichen Skepsis in der tschechischen Bevölkerung entgegen zu wirken und gerade auch bei der jungen Generation Interesse an seinem breiten Aufgabenspektrum zu wecken. Stewens: „Diese positiven Anzeichen lassen hoffen, dass im deutsch-tschechischen Verhältnis die noch bestehenden Hürden überwunden werden, die das Rechtsgefühl verletzen und die Sudetendeutschen kränken - ich denke hier insbesondere an die bis heute fortgeltenden Beneš-Dekrete. Unser Ziel ist und bleibt der direkte Dialog zwischen den Repräsentanten der Sudetendeutschen und der tschechischen Regierung - dem Sudetendeutschen Kontaktbüro in Prag kommt dabei eine entscheidende Mittlerrolle zu.“


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Radio Prag meldete am 16. 9. 2004

Versöhnungsgeste gegenüber den Deutschen

Bundeskanzler Gerhard Schröder wird Anfang Oktober zu Besuch in Tschechien erwartet. Tschechische Politiker überlegen in diesem Zusammenhang eine bestimmte Versöhnungsgeste gegenüber den in Tschechien lebenden Deutschen zu machen. Eine finanzielle Entschädigung würde Deutsche betreffen, die nach dem Krieg aus der Tschechoslowakei nicht vertrieben wurden, aber gezwungen waren, innerhalb des Landes umzuziehen und denen ihre Löhne gekürzt wurden. Darüber schrieb die Tageszeitung Mladá fronta Dnes in ihrer Donnerstagsausgabe. Außenminister Cyril Svoboda sagte gegenüber der Zeitung, entscheidend werde die Haltung des Premiers sein, er selbst sei Befürworter einer solchen humanitären Geste. Die Vertreter der deutschen Minderheit in Tschechien bewerten die Pläne für eine humanitäre Geste gegenüber den Deutschen zurückhaltend. Darüber spricht man seit drei Jahren, aber wir sind immer noch am Anfang, sagte die Vorsitzende der Landesversammlung der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien, Irena Kuncová.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Radio Prag meldete am 14-09-2004, Autor: Jitka Mladkova

70 deutsche Politiker und Intellektuelle sagen: Schluss mit der Aufrechnung

 
 
Die deutsche Geste guten Willens - so titelt an diesem Dienstag die polnische Tageszeitung Gazeta Wyborcza in Bezug auf das einen Tag zuvor veröffentlichte Schreiben der deutschen Journalistin Helga Hirsch, das mittlerweile 70 deutsche Politiker, Intellektuelle und, wie die Zeitung schreibt, einfache Deutsche unterschrieben haben. Mehr dazu von Jitka Mladkova:
Alle haben etwas gemeinsam: sie stammen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten und wollen auf jegliche Klagen verzichten, mit deren Hilfe ein anderer Teil der Vertriebenen eine Entschädigung erreichen will. Dass die, wie es heißt, private Initiative von Helga Hirsch nicht erst als eine Reaktion auf die jüngst artikulierten Reparationsforderungen des polnischen Parlaments zustande kam, hat die Journalistin selbst in einem Telefongespräch mit Radio Prag bestätigt. Ihre Erklärung soll u.a. auch eine Antwort auf die Vertriebenen-Organisation Preußische Treuhand sein, die Klagen in Sachen Entschädigung angekündigt hat. Helga Hirsch wollte sich aber nicht nur an ihre Landsleute wenden:
"Die Erklärung ist vor allem, also in meiner Intention, an die Nachbarn gerichtet. Sie sollen sehen, dass es in Deutschland andere Kräfte gibt als die, die man in Deutschland üblicherweise vermutet."
Helga Hirsch wünscht sich in diesem Zusammenhang eine breit angelegte grenzüberschreitende Diskussion, die von vornherein den Verzicht auf materielle Forderungen beinhaltet. Sie selbst ist aber auch Mitglied des Kuratoriums des umstrittenen Zentrums gegen Vertreibungen gemeinsam mit der Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach. Letztere aber vertritt eine völlig unterschiedliche Position in Fragen der Entschädigung. Worauf sind die krassen Meinungsunterschiede innerhalb eines Gremiums zurückzuführen? Helga Hirsch sagte uns dazu:
"Man kann generell feststellen, dass Frau Steinbach eigentlich nicht die Rolle im BdV spielt, die ihr von Polen und Tschechen zugeschrieben wird. Ich habe es besonders in Polen erfahren. Ich weiß nicht, ob es seinerzeit auch in der Tschechoslowakei so war, aber in Polen waren Czaja und Hubka Symbol des Bösen. Sie wurden in jeder Fernsehnachricht, wenn es um Vertriebenenbelange ging, gezeigt. Diese Tradition, die damals von der kommunistischen Macht aufgebaut wurde, ist auf Frau Steinbach im Gefühl der Menschen übergegangen. Deswegen konnte Polen nicht wahrnehmen, dass Frau Steinbach als Präsidentin des BdV eine Veranstaltung zum 60.Jahrestag des Warschauer Aufstands gemacht hat. Das war sozusagen ein Versuch, das leidende Polen in Deutschland mehr ins Bewusstsein zu bringen. Auch das gehört dazu, dass wir von unseren phantasierten Ängsten, die mit Geschichtsbildern zusammenhängen und deswegen verständlich sind, zu einer realen Beurteilung der Lage kommen."

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Bundespräsident Rau sagte am 2. April 2000 bei einen Staatsbesuch in Athen:

"Die Zukunft kann nur der gewinnen, der die Vergangenheit nie vergißt"

Dies gilt besonders für die vielen Millionen Vertriebenen, die aus Ihrer angestammten Heimat vertrieben wurden, sowie auch deren Nachkommen.

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