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Pagemaster Karl Heinz Kralowetz

Wo die Elbewellen ...

Ein Gedichtet von Josef Hoffmann, Sohn des Türmitzer Stadtrates und der Ärztin Frau Friedrich-Hoffmann, ehem. wohnhaft am Marktplatz in Türmitz,
 anlässlich der 20. Wiederkehr der Heimatreffen der Türmitzer Freunde - Eine Atempause für Leib, Seele und Geist.

 

Wo die Elbewellen plätschern an den Strand,
hinter hohen Bergen, im Sudetenland,
wo der Turm vom Schlosse, mich von ferne grüßt
wo unterm Teufelsteine die alte Biela fließt,
wo der Milleschauer guckt zum Fenster rein,
da ist meine Heimat, da war ich daheim.

Bin einst fortgezogen, weil man mich vertrieb,
hab mein Glück gefunden, doch die Sehnsucht blieb,
Sehnsucht nach dem grünen Bielastrand,
wo das Mückentürmchen schaut ins weite Land,
wo der Milleschauer ...

In der Ferne spürt man oftmals Freud und Leid,
niemals doch vergaß ich meine Jugendzeit,
wo der heilige Josef unter Linden stand,
wo wir Kinder spielten einst am Bielastrad.
Wo der Milleschauer ...

Kehrt ich einstens wieder, wo die Wiege stand,
doch wo ist geblieben meiner Jugend Land,
im Herzen tief verborgen, bis zum letzten Schlag,
bleibt Türmitz meine Heimat, wie einst sie vor mir lag.
Wo der Milleschauer ...

 

Diese Gedicht wurde uns von unserem Heimatfreund Hanuš (Hans) Adamec zur Verfügung gestellt.